Presseartikel

ABSPERRELEMENTE:
Neue Vorgaben erst für 2007 erwartet
HEMMINGEN (ABZ) Eine zeitgemäße Anpassung der "Richtlinien zur Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA)" ist vorläufig nicht zu erwarten. Vermutlich wird diese erst 2007 oder später erfolgen, so die Firma B.A.S. Verkehrstechnik, Hemmingen.

Verkehrssicherungspflichtige und die in der Aufsichtspflicht befindlichen Auftraggeber und Behörden müssen jedoch entsprechend dem Bürgerlichen Gesetzbuch § 823 bei Schaffung einer Gefahrenstelle dafür sorgen, dass anderen nichts passiert und somit entsprechend dem Stand der Technik geeignete Sicherungsmaßnahmen durchführen.

Mit Leitbaken - wie in den in der RSA 1979 gezeichneten Regelplänen - sind rechtlich keine Sperrungen durchzuführen. Die Fachkommission Großstädtischer Straßenverkehrsbehörden im Deutschen Städtetag hat sich daher entschlossen, eine Arbeitsgruppe speziell für die Sicherung von Arbeitsstellen im innerörtlichen Bereich einzusetzen und zeitgemäße Verkehrssicherungspläne zu erstellen. Durch intensive Arbeit sind diese innerhalb eines Vierteljahres erarbeitet worden, so dass bei der nächsten Sitzung der Fachkommission im April 2005 das Thema erörtert und entschieden werden kann. Bisherige Absperrschranken sind in der Praxis unwirtschaftlich, lassen sich leicht mit einem Finger aushebeln,


Die neuen Arbeitsstellenzäune kennzeichnen den Sicherheitszweck für Verkehrsteilnehmer und den auf Baustellen beschäftigten Personen gut sichtbar.   Foto: B.A.S.
so dass keine ordnungsgemäße Sicherung der Gefahrenstelle mehr vorhanden ist. Zum Aufbau werden im Allgemeinen zwei Personen benötigt, um die Einhängehaken mit den Fußplatten aufzustellen. Die bisherigen Absperrschranken bestehen aus zweifach abgekantetem Blech und sind an den Ecken meist angerostet. Jetzt soll der Begriff "Absperrschranke" nur Zutrittssystemen wie Werkseinfahrten und dergleichen vorbehalten bleiben. Für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen wird jetzt der Begriff "Absperrelemente" gewählt, die sich je nach Einsatz und Erfordernissen verwenden lassen. In den jetzt bei der Fachkommission Großstädtischer Straßenverkehrsbehörde im Deutschen Städtetag vorgesehenen Verkehrssicherungsplänen kann die Straßenverkehrsbehörde je nach Gegebenheit das zweckmäßigste Absperrelement fordern. Die neuen Verkehrssicherungspläne basieren auf dem Dr. Haller-Zeichenprogramm, welches bereits in vielen Behörden und Firmen vorhanden ist. Somit besteht die Möglichkeit, entsprechend den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort Änderungen der Pläne vorzunehmen.

In den Plänen sind auch die neuen Arbeitsstellenzäune vermerkt, die den Sicherheitszweck für Verkehrsteilnehmer und den auf Baustellen beschäftigten Personen gut sichtbar kennzeichnen. Der Arbeitsstellenzaun kann nicht rosten und besitzt keine scharfen Ecken. Außerdem kann der Arbeitsstellenzaun von einer Person montiert werden und ist somit wesentlich wirtschaftlicher als bisherige Absperrschranken. Mit Interesse werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppe von der Fachkommission Großstädtischer Straßenverkehrbehörden in Deutschen Städtetag erwartet.

Quelle: "Allgemeine Bauzeitung" vom 18.03.2005

VOLLSPERRUNG DER AUTOBAHN:
Vermeintliche Schlupflöcher werden verhindert

HEMMINGEN (ABZ). - Entsprechend den bisherigen Regelplänen der RSA werden auf der Autobahn Leitbaken – auf Basis der 1979 gültigen StVO bezeichneten Absperrbaken – zur Absperrung eingesetzt. Schräg nach unten verlaufende rot-weiße Schraffen geben dem Kraftfahrer eine Information zur Vorbeifahrt an dieser Seite. Es sind Empfehlungen, mit dem Ergebnis, dass damit rechtlich keine Absperrungen durchgeführt werden können.

Auf der BAB A 7 erfolgten zwei Feldversuche zwischen den Anschlussstellen Göttingen und Hann.-Münden-Hedemünden. Durch den Einsatz des sonnengelben B.A.S.-Arbeitsstellenzaunes wurden nach Unternehmensangaben vermeintliche Schlupflöcher, wie sie durch andere Sperrmittel (Baken, Leitkegel usw.) entstehen, verhindert.  Nicht ein Verkehrsteilnehmer wurde dabei beobachtet, diesen Zaun zu umfahren. Durch die Eindeutigkeit der Verkehrsführung konnte auch der Personaleinsatz reduziert werden. Nach Aussagen des Straßenbauamtes verlief die Sperrung komplikationsloser als vorangegangene Sperrungen mit herkömmlichen Leitbaken. Der blickdichte Arbeitsstellenzaun ließ keine Möglichkeit für Verkehrsteilnehmer zu, eventuell ein Schlupfloch zu finden, so dass Missverständnisse und Unsicherheiten bei der gewollten Verkehrsführung ausgeschlossen worden sind. Durch die gelbe Signalfarbe der Arbeitsstellenzäune wurde die Orientierung für die Verkehrsteilnehmer, die sich in der ungewohnten Baustellensituation zurechtfinden müssen, erheblich vereinfacht, so dass sich dadurch auch die Staulänge verminderte. 


Durch die gelbe Signalfarbe wurde die Orientierung für die Verkehrsteilnehmer, die sich in ungewohnten Baustellensituationen zurechtfinden müssen, erheblich vereinfacht, so dass sich auch die Staulänge verminderte.   Foto: B.A.S.

Um Blechschäden beim Einfädeln sowie durch Rechtsüberholer mit zusätzlicher Staubildung zu vermeiden, wurde der Seiten-(Stand)Streifen gesperrt und eine direkte Ableitung bereits am Anfang des Verzögerungsstreifens durchgeführt.

Fahrbare Absperrtafeln sollten nur während der Aufbauphase zur Anwendung kommen. Diese bieten nebeneinander – insbesondere in der Dunkelheit – den Fahrern ein Wirrwarr von nicht synchronisierten Blink- und Blitzsignalen. Es ist jedoch wichtig, ein klares, ruhiges, gut erkennbares Bild der Verkehrsführung zu zeigen. Der auf dem linken Fahrstreifen quer aufgestellte Arbeitsstellenzaun mit der gelben Warnleuchten und einem Achter-Blinkpfeil, sowie an der rechten Seite die seit Jahren in der StVO befindliche Lichtleitbake Z. 605-23 mit 2500 x 500 mm Sichtfläche und zwei eingebauten Richtstrahlern, sowie Z. 222-20, die durch ihre Höhe auch über voranfahrende Pkw sichtbar sind, ergeben eine klare Aussage.

Bei den vorhandenen Verkehrsbeeinflussungsanlagen (VBA) werden Fahrstreifen mit einem so genannten roten Kreuz gesperrt. Laut StVO darf dieser Fahrstreifen von Kraftfahrzeugen nicht mehr benutzt werden, und ein Halten davor ist verboten. Es dürfte somit naheliegend sein, diese Handhabung auch bei der Sperrung von Fahrstreifen im Baustellenbereich zu verwenden. Mit einem aus neun Richtstrahlleuchten bestehenden rotem „Sperrkreuz“ ist eine gleichartige Aussage möglich, so dass für die Zukunft die Sperrung einer Autobahn entsprechend nebenstehendem Verkehrszeichenplan erfolgen könnte. Eine derartige Handhabung bietet den Kraftfahrern ein besseres und deutlicheres Signalbild. Durch die schuppenartige Aufstellung des Arbeitsstellenzaunes wird jegliche Fehlinterpretation vermieden und eventuell uneinsichtigen Kraftfahrern keine Möglichkeit geboten, den gesperrten Bereich zu befahren und damit dort tätige Personen zu gefährden.
Quelle: "Allgemeine Bauzeitung" vom 18.03.2005

ABSPERRSCHRANKEN:
Helle Grundfarbe muss vorhanden sein
HEMMINGEN (ABZ). - Im Bürgerlichen Gesetzbuch ist unter § 823 vermerkt, dass derjenige, der eine Gefahr für andere schafft, dafür sorgen muss, dass diesen nichts passiert. Absicherungen von Arbeitsstellen an Straßen müssen immer dem Stand der Technik entsprechen.

"Stand der Technik" ist der zu einem bestimmten Zeitpunkt erreichte Stand technischer Einrichtungen, Erzeugnisse, Methoden und Verfahren, die sich nach Meinung der Mehrheit der Fachleute in der Praxis bewährt haben und dessen Eignung für die Praxis von Ihnen als nachgewiesen angesehen wird.

Die in der "Richtlinien zur Sicherung von Arbeitsstellen an Straße (RSA)" aufgeführten Regelpläne basieren weitestgehend auf der 1979 in der StVO verzeichneten "Absperrbake". Schräg nach unten verlaufende rot-weiße Schraffen sind grundsätzlich eine

Leiteinrichtung für den Kraftfahrer, am Hindernis an dieser Seite vorbeizufahren. Rechtlich können damit keine Absperrungen durchgeführt werden.

Darum wurde schon vor Jahren in der StVO dafür die Bezeichnung "Leitbake" eingesetzt und die Absperrschranken in senkrechte rot/weiße Schraffen (Z. 600) geändert. Die Richtlinien zur Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA) sind jedoch bisher nicht geändert.

Aufstellvorrichtungen und Rückseiten von Absperrschranken sollten bisher grau sein. Diese Meinung hat sich völlig geändert. Absperreinrichtungen sind Hindernisse für Verkehrsteilnehmer und somit jederzeit - auch von der Rückseite - gut erkennbar sein, so dass eine helle Grundfarbe vorhanden sein muss. Die Berufsgenossenschaft sagt eindeutig: "Gefahr erkannt - Gefahr gebannt".

Die von der Fachkommission Großstädtischer Straßenverkehrsbehörden im Deutschen Städtetag eingesetzte Arbeitsgruppe hat basierend auf dem Dr. Haller-Zeichenprogramm zeitgemäße Verkehrssicherungspläne erarbeitet. Hiermit können problemlos die Pläne den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden, so dass sich handschriftliche Vermerke oder das Stempeln von Verkehrszeichen und dergleichen erübrigt. Im April 2005 wird bei der nächsten Sitzung der Fachkommission Großstädtischer Straßenverkehrsbehörden im Deutschen Städtetag über die Veröffentlichung entschieden, so die Firma A.P.V., Hemmingen.
Quelle: "Allgemeine Bauzeitung" vom 18.03.2005

Neuer Arbeitsstellenzaun von B.A.S.® Verkehrstechnik AG
Gefahrenstellen sind entsprechend dem Stand der Technik zu sichern.

Die neuartigen Kompaktelemente der B.A.S. Verkehrstechnik AG in 30966 Hemmingen aus schlagfestem Kunststoff (HDPE) mit rot-weißer Markierung entsprechend Z 600 StVO mit dicht nebeneinander befindlichen, senkrechten Sichtblenden sowie Tastleiste für Blinde ergeben durch die große Sichtfläche eine bisher unbekannte, markante Erkennbarkeit.

Im Gegensatz zu bisherigen Absperrschranken sind auch die Rückseiten gut erkennbar.

In einigen Großstädten haben Experten von Behörden, Polizei und ADAC sowie Blinde bei Veranstaltungen den Arbeitsstellenzaun positiv getestet. Blinde konnten beim Test keine scharfen Kanten, sondern nur abgerundete Ecken feststellen, so dass beim Berühren oder Entlangrutschen an der Hand keine Verletzungen entstehen. Für die ca. 500.000 Sehbehinderten in der BRD ist die große Sichtfläche auch bei geringer Restschärfe deutlich erkennbar.

Kraftfahrer können auch bei größeren Geschwindigkeiten rechtzeitig die geänderten Verkehrsverhältnisse erkennen.


Foto: B.A.S.

Der neue Arbeitsstellenzaun – der auch schon auf Autobahnen zur Anwendung gekommen ist – wird von den 13 Servicestationen der B.A.S. Verkehrstechnik AG auf Mietbasis mit Full-Service angeboten.
(Info unter www.bas.de)

Quelle: "pVt - polizei verkehr + technik", Ausgabe Nov./Dez. 2004

Der König der Zäune

B.A.S. sichert tausende Baustellen

VON EIDA KOHEIL

Arnum. Die meisten ärgern sich über sie. Für Werner Sporleder sind Baustellen das tägliche Brot. Um Aufträge muss sich der Arnumer Geschäftsmann keine Sorgen machen: Sein Mietservice für Baustellenabsperrungen B.A.S. wird bundesweit angefordert. Das ist für den 78-Jährigen aber kein Grund, sich zurückzulehnen. Er will das Familienunternehmen weiter voranbringen und arbeitet nach wie vor an Innovationen.

1976 gründete Werner Sporleder den Baustellen-Absperr-Service. Zwölf Niederlassungen sind inzwischen bundesweit hinzugekommen, und es sollen weitere folgen. 200 Beschäftigte arbeiten für die Firma, davon 30 in Arnum. „Wir sind täglich an 1000 bis 1500 Baustellen aktiv“, sagt Sporleder. In seinem Arnumer Betrieb lagern unzählige Verkehrsschilder und Leitsysteme und werden vermietet. „Wenn ich ein Glas Milch trinken möchte, muss ich nicht gleich eine ganze Kuh kaufen“, hat der Kleefelder sich gedacht. Seine Rechnung ging auf.

 

Um die Geschäfte im Westen kümmert sich Tochter Heike. Sporleder und seine Frau Gertrud führen die Geschäfte von Arnum aus. Im Osten ist das Unternehmen inzwischen in Leipzig, Dresden, Altenburg und Dessau präsent.

Der Chef selbst ist immer da, wo Entscheidungen gefällt werden oder Entwicklungen anstehen – heute in Düsseldorf, morgen in Leipzig. Häufig sieben Tage in der Woche. Frühaufsteher ist er auch. Ab 6.30 Uhr ist Sporleder in seiner Firma am Hohen Holzweg zu erreichen – wenn er nicht gerade in den anderen Niederlassungen unterwegs ist oder in seiner Denkfabrik. Das ist seine Wohnung auf Sylt. Bis vor einigen Jahren ist der passionierte Hobbypilot noch selbst dorthin geflogen. Und wenn er auf der Insel etwas ausbrütet, bedeutet das Arbeit für seine Angestellten.

So war es auch bei der Idee für den gelben Baustellenabsperrzaun, der in diesem Jahr als neustes Projekt der Firma auf den Markt gekommen ist.

„Wir haben noch nie so viel Anerkennung für ein Produkt bekommen wie für diesen Zaun“, sagt Sporleder. Das besondere an dem gelben Kunststoffmodell: Es gibt weniger Missverständnisse bei der Verkehrsführung. Die Autofahrer können sich besser orientieren als bei den herkömmlichen rot-weißen Leitbaken.

Seit Jahren gehen viele Neuerungen auf Sporleders Konto: Er hat das elektrische Baustellenblinklicht erfunden und so die Petroleumlampe abgeschafft. Auch das rot-weiße Flatterband stammt aus seiner Ideenschmiede. Sporleder und seine Tochter wollen ihr Wissen weitergeben. Verkehrssicherheit soll zum Lehrberuf werden. Die 44-Jährige hat bereits einen Ausbildungsplan erarbeitet.

Quelle: "Hannoversche Allgemeine Zeitung/Leine-Nachrichten", Hannover, vom 17.11.2004

SICHERE BAUSTELLEN

Der Herr der Schilder setzt auf gelbe Zäune
Er hat Erfolg und gute Ideen: Werner Sporleder leitet den Baustellen-Absperr-Service – seine Schilder und Zäune kennt fast jeder.

VON RALPH HÜBNER

HANNOVER. „Wir haben unheimlich viel zu tun“, sagt Werner Sporleder zufrieden. Für die gut 200 Mitarbeiter in seinem 1976 in Hemmingen gegründeten Baustellen-Absperr-Service (B.A.S.) und den zwölf bundesweiten Niederlassungen hat er eine weitgehende Urlaubssperre verhängt. Denn „die großen, markanten Baustellen innerorts sind in die verkehrsärmere Sommerzeit gelegt worden“, sagt der 78-Jährige. „Wir sind zeitgleich täglich an 1000 bis 1500 Baustellen dran, stehen 24 Stunden bereit.“

Der Hobbypilot („Über 1700 Flugstunden“) grübelt, entwirft und kämpft dafür, dass die Sicherheit im Verkehr nicht unter unzureichend abgesperrten Baustellen und wirren Verkehrsführungen leidet.

Seit einigen Monaten etwa revolutioniert Sporleder mit einem neuen, knallig gelben „Arbeitsstellenzaun“ aus Kunststoff die traditionelle Absperrtechnik. Letztere ist meist ein Mix aus Metallzäunen und rot-weißen, metallenen Schranken, oft kombiniert mit Leitbaken. Die Vorteile des „Zauns der Zukunft“ indes haben Sporleder schon das Straßenbauamt Gandersheim und das Autobahnpolizeikommissariat Göttingen bestätigt. Tenor: weniger Missverständnisse in der Verkehrsführung, bessere Orientierung, weniger Stau, weniger Polizeieinsatz. Auch die Stadtwerke Hannover setzen den Zaun bereits ein.

Dank Kunststoffkonstruktion gibts keine scharfen Kanten mehr – nicht nur gut für Sehbehinderte und Kinder. Zudem verdeckt der Arbeitsstättenzaun den Blick auf die Baustellen. Psychologen kamen laut B.A.S. zu dem Urteil, dass die gelbe Grundfarbe als „freundlich, belebend und Verbreiter guter Laune“ empfunden wird. Sporleder ist sicher: Der Zaun, den er für den Ideengeber – einen Lieferanten – marktreif machte und jetzt in den Handel drückt, wird bald bundesweit dominieren: „Der Zaun empfiehlt sich quasi von selbst weiter.“

Sporleder hat in seinem Leben schon eigene Kreationen durchgesetzt, mit seinen Ideen behördliche Richtlinien beeinflusst. In den 50er Jahren entwickelte er das elektrische Baustellenblinklicht, leitete so das Ende der Petroleumlampe ein. Auch die „Flatterleinen“ als Absperrband erdachte Sporleder, später entwickelte er daraus das rot-weiße Folienband. Nächstes Ziel: „Die Verkehrssicherung als Lehrberuf“ durchsetzen. Sein Unternehmen – bundesweit gibt es keinen Wettbewerber mit mehr Niederlassungen – hat Sporleder längst als AG gestaltet, „um es über meinen Tod hinaus zu sichern“. Doch zunächst steht Wachstum an: Bald soll die Hamburg-Niederlassung starten, um den Nordseeraum besser bedienen zu können.

www.arbeitsstellenzaun.de

Quelle: "Neue Presse", Hannover, vom 14.09.2004
 
Der Zaun der Zukunft ist gelb

Sie sind grell, auffällig und aus Kunststoff:
Neue Baustellenzäune, die immer öfter in Düsseldorf zu sehen sind.

Von Rene Schleucher


"Dieses Sonnengelb macht einfach gute Laune. Das ganze Stadtbild wird verbessert, das ist eine phantastische Sache." Wenn Werner Sporleder über die neuen, quietschgelben Baustellenzäune spricht, überschlägt er sich regelrecht vor Begeisterung. Und das nicht nur, weil der Chef der Baustellenabsperr-Firma B.A.S. Geld damit verdient - der 78-Jährige war auch an ihrer Erfindung maßgeblich beteiligt. "Wir haben das gemeinsam mit dem westfälischen Hersteller entwickelt und nehmen einen Großteil der Produktion ab", erklärt er.

"Die Zäune sind besser erkennbar und bergen - weil sie aus Kunststoff sind - weniger Verletzungsgefahren. Und schicker als die rot-weißen Baken sind sie sowieso."

Seit einigen Wochen werden die auffälligen neuen Kunststoff zäune auch in Düsseldorf immer öfter eingesetzt: etwa am Worringer Platz, auf der Breite Straße und am Freiligrathplatz. Die Entscheidung darüber treffen in der Regel die Baufirmen. "Denen gefällt, dass die Zäune leichter sind und einfach aufgebaut werden können", erklärt Rolf Sander, Abteilungsleiter Straßenbau im Verkehrsamt. Sporleder zählt weitere Vorteile auf:

Um die 30 Cent kostet ein Meter Zaun pro Kalendertag, wenn man ihn bei der Düsseldorfer Niederlassung des B.A.S. (Baustellen Absperr-Service) an der Fringsstraße mietet. Der konkrete Preis variiert je nach Baustellengröße und Mietdauer. Rund zwei Kilometer stehen derzeit zur Verfügung - das ist erst ein Bruchteil aller Zäune. "Aber es werden beinahe täglich mehr", sagt Heike Sporleder (44), Tochter des Firmengründers.

Rolf Sander kann sich allerdings nicht vorstellen, dass auch die Stadt die gelben Baken anmietet. "Wir bräuchten sie vor allem für Absperrungen und dafür sind sie zu leicht." 

Und er sieht ein weiteres Problem: "Die sind ja relativ blickdicht. Wir haben an manchen Stellen schon welche austauschen lassen, weil sie Kinder verdeckt haben. So etwas könnte zu gefährlichen Situationen führen. Aber das muss man im Einzelfall entscheiden."

Dass die Zäune blickdicht sind, sieht Werner Sporleder wiederum als Vorteil: "Das deckt die hässlichen Baustellen ab." Er glaubt gar an einen "Generationswechsel": "Wir haben die Zäune neulich bei einer Autobahn-Baustelle getestet. Alle Beteiligten waren begeistert." Er ist sich sicher: "Das ist der Zaun der Zukunft."

Quelle: "Westdeutsche Zeitung - Düsseldorfer Nachrichten" vom 11.08.2004

 
SICHERHEIT DURCH SICHTBARKEIT:
"Zaun der Zukunft" läutet Generationswechsel ein
HEMMINGEN (ABZ). - Als "Zaun der Zukunft" bezeichnet die Firma B.A.S. mit Zentrale in Hemmingen ihren neu entwickelten Arbeitsstellenzaun. Experten von Polizei, ADAC, Behörden und Blindenverbänden hätten nach ausführlichen Tests die in einem grellen Gelb gehaltenen Kompaktelemente gelobt und keine Kritikpunkte gefunden. Das Berühren oder Entlangrutschen an dem Zaun verursache keinerlei Verletzungen an der Hand durch scharfe Kanten.

Stadtverwaltungen freuen sich, so B.A.S., dass die neue Absperrung unschöne Baufelder "überdeckt" und dadurch das Stadtbild verbessert. Firmeninhaber, die verpflichtet seien, Gefahrenstellen entsprechend dem Stand der Technik abzusichern, hätten schnell erkannt, dass die Mitarbeiter besser geschützt seien.

Gleichzeitig bedeute der neue Zaun eine hervorragende Visitenkarte gegenüber den Verkehrsteilnehmern und Auftraggebern. Außerdem biete der Kunststoff Spannungssicherheit im Bereich von Oberleitungen und vermeide Funkenbildung bei Arbeiten an Gasleitungen.


Der neue Arbeitsstellenzaun ist nach Aussage von B.A.S. zukunftsweisend und soll bisherige Absperreinrichtungen ablösen.   Foto: B.A.S.
Die Praxis hat nach Darstellung von B.A.S. gezeigt, dass jetzt mit dem Arbeitsstellenzaun auch lange Längsabsperrungen erfolgen, die bislang vernachlässigt worden seien. Besonders wichtig sei dies beispielsweise innerhalb von Ortschaften auf der Fahrbahn. Dadurch könnten Fußgänger, die die Straße überquerten, den Baubereich leicht erkennen und nicht aus Versehen in das gefährliche Baufeld geraten, um dann gegebenenfalls durch den fließenden Verkehr wieder zurück zum Fußweg zu gelangen. "Weil auch durch die schöne Ansicht des Zauns ein positives Baustellenbild entstehe, zeigten sich die Baufirmen in dieser Hinsicht sehr aufgeschlossen", so das Unternehmen mit Zentrale in Hemmingen abschließend.
Quelle: "Allgemeine Bauzeitung" vom 30.07.2004

 
Zaun der Zukunft für gute Laune
B.A.S. Verkehrstechnik AG bietet epochale Hartplaste-Lösung

• Welch fröhliche Baustelle! Dieser Ausruf ist vielleicht auch bald in unseren Gefilden zu hören, wenn Passanten vor einem gelbroten Bauzaun aus schlag- und trittfesten Kunststoff stehen.

Vor der Leipziger Niederlassung der B.A.S. Verkehrstechnik AG in der Berliner Straße waren vergangene Woche einige Dutzend der neuen "Zäune der Zukunft" aufgereiht, von denen der geistige Vater redet, als gelte es, die üblichen marktüblichen Absperrungen oder Lichtbaken mit einem Handstreich zum Sondermüll zu degradieren: "Wir werden den ganzen alten Schrott von den Straßen wegwerfen", schwoll die Brust von B.A.S.-Chef Werner Sporleder aus dem niedersächsischen Hemmingen.

Baustellen, Demonstrationen, sportliche Großveranstaltungen - allein drei Einsatzberichte, für die die neue Absperrung mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt: Durch die markant-knallige Farbe Gelb lassen sich nach Worten von Sporleder unschöne Baufelder abdecken.

Die Farbe stimmt heiter und verbreitet gute Laune. Darüber hinaus erkennen auch die bundesweit rund eine halbe Million sehbehinderten Menschen durch die große Sichtfläche den Gefahrenbereich - überdies verletzten sich Blinde nicht an scharfen Kanten.

Erste "Zaun der Zukunft"-Einsätze in niedersächsischen und nordrhein- westfälischen Städten hätten Begeisterungen entfacht, so Sporleder weiter. Die Anfragen nach dem Produkt seien stark, dass die tägliche Produktion von 150 Bauteilen á zwei Meter kaum genügten. Lediglich Sechzehneinhalb Kilometer "gelb-rote Hartplaste" seien derzeit bundesweit mietbereit abrufbar. Die neue Qualität hat natürlich seinen Preis - wie die B.A.S.-Mitarbeiter versichern jedoch nicht an Materialkosten. "Der personelle Aufwand für Auf- u. Abbau ist um rund 28 Prozent höher als bei herkömmlichen Absperrungen", so Ost-Regionalleiter Ralph Goerres.

Leipzig war Ostdeutschlands erster und bundesweit vorerst letzter Produkt- Demonstrationsort. Überrascht zeigte sich das B.A.S.-Team von der überdurchschnittlichen Resonanz: Vertreter u. a. der Landesämter Delitzsch und Torgau, vom Leipziger Tiefbauamt, Straßenbehörden und Polizeidirektionen nahmen den Zaun von Wackel- bis Sturmfestigkeit ins Visier.

Lothar Kötz, Abteilungsleiter Straßenbau-Unterhaltung im Tiefbauamt, meinte dazu auf hallo!-Anfrage: "Das Produkt ist sehr interessant und man muss darüber diskutieren. Ich denke allerdings, dass sich ein Mehrpreis von 28 Prozent für den Personaleinsatz nur bei einem mehrmonatigen Baustelleneinsatz rechnet. Leider gab B.A.S. bei der Produktvorstellung keine konkreten Preise bekannt." A. Krüger

>> www.arbeitsstellenzaun.de

Quelle: "hallo! Leipzig" vom 03.07.2004
Anm.: epochal, (griech.) für einen großen Zeitabschnitt geltend, Epoche machend, bedeutungsvoller Zeitabschnitt (übertr. Sinn) aufsehenerregend, ein neues Zeitalter einleitend, sehr bedeutend, weitreichend, eine epochemachende Erfindung.

 
Sonnengelb schützt am Lister Platz vor Stolperfallen
Große gelbe Plastikgitter zwingen derzeit Radler und Fußgänger am Lister Platz und in der Bödekerstraße zum Slalom. Noch bis Ende Juni verlegen die Stadtwerke hier Glasfaserleitungen für Telefonanschlüsse. Die sonnengelben Absperungen sind deshalb so üppig ausgefallen, weil in diesem Bereich stets reger Verkehr herrscht und diese Hindernisse auch bei Dunkelheit schwer zu übersehen sind. Direkt am Lister Platz und in der Jakobistraße verzögern sich die Arbeiten an Gasleitungen indes noch bis Juli. Und dass vor der U-Bahn-Station die Baulöcher bereits wieder abgedeckt wurden, bedeutet nicht das Ende der Bauarbeiten. "Für das Lister-Meilen-Fest Anfang Juni haben wir die Löcher provisorisch zugemacht", erklärte Anneliese Fox von den Stadtwerken. Danach wird weitergebuddelt. sub/Fender
Quelle: "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (HAZ) vom 27.05.2004

 
Neuer "Gartenzaun" für die Baustelle

Mit ihrem neu entwickelten Bauzaun will die Firma B.A.S. für mehr Sicherheit auf Baustellen sorgen. Der Zaun ist fast vollständig geschlossen, so dass Kinder und Hunde nicht in den Gefahrenbereich kommen können. Auch "das ,Baustellen-Gerümpel` ist nicht mehr so sichtbar," betont Firmengründer Werner Sporleder.

Kunststoff wurde für das Material des Zaunes bewusst gewählt. Das nicht leitfähige Material kann deshalb gut für Arbeiten an Oberleitungen und Gasarbeiten benutzt werden, da der Kunststoff auch Funkenbildung verhindert.

 

Vor allem aber die "Gartenzaunoptik" mache den Zaun unübersehbar, und Gefahrenstellen würden so sehr deutlich abgegrenzt.

Zwar kann man den Zaun auch kaufen, das Leasing tritt für Werner Sporleder aber immer mehr in den Vordergrund: "Wenn ich ein Glas Milch will, kauf' ich ja auch keine Kuh." (vv)

> Weitere Informationen:
B.A.S. Verkehrstechnik AG, Leipzig,
www.bas-verkehr.de.

Quelle: "Allgemeine Bauzeitung" vom 22.04.2004

 
Sicherheit an Straßenbaustellen
"Zaun der Zukunft"

DUISBURG - In NRW beginnt jetzt die Zukunft bei der Absicherung von Straßenbaustellen mit mehr Sicherheit durch bisher unbekannte Sichtbarkeit.

Die verständlicherweise unschönen Baustellenfelder erhalten einen gewissen Sichtschutz durch den fast geschlossenen schlagfähigen Kunststoffzaun (HDPE), der einem gut aussehenden Gartenzaun entspricht.

Die Grundfarbe ist gelb. Diesen Farbton nennen die Psychologen hell, klar, frei, bewegt, freundlich und belebend und bezeichnen ihn als Verbreiter guter Laune.

 Jetzt besteht die Möglichkeit mit dem neuartigen B.A.S.-Arbeitsstellenzaun, die durch Bauarbeiten verursachten Gefahrenbereiche im Straßenverkehr sehr deutlich abzugrenzen. Experten der Behörden, Polizei, ADAC wählten dafür den Ausdruck "Zaun der Zukunft". Da die Kunststoffausführung auch Spannungssicherheit bietet, ist ein problemloser Einsatz an Gleisbaustellen mit Oberleitungen möglich. Auch bei Bauarbeiten an Gasleitungen kann keine versehendliche Funkenbildung durch Werkzeug und der gleichen entstehen. Der neue Arbeitsstellezaun ist zukunftssicher und soll eine gute Visitenkarte für die verkehrssicherungspflichtigen Behörden und dort tätige Firmen sein.

Quelle: "Stadtpanorama Duisburg" vom 14.04.2004

 

Zaun mit Zukunft
Spezialfirma stellt neue Baustellenabsperrung vor

Nichts weniger als die Zukunft des Bauzauns hat die Spezialfirma B.A.S. (Bausellen- Absperr- Service) am Dienstag in Arnum präsentiert. Vor mehr als 30 Vertretern von Kommunen, Straßenbaubehörden, Üstra und ADAC, also der versammelten Expertenschaft, stellte die Spezialfirma, die in der Branche einen guten Ruf hat, ihr neues Projekt vor: den B.A.S.- Arbeitsstellenzaun. Etliche Fachleute zeigten sich überzeugt: "Auf jeden Fall ein Gewinn", urteilte der stellvertretende ADAC-Vorsitzende, Burkhard Scheunert.

Firmengründer Werner Sporleder pries überschwänglich die Vorteile des neuen Systems an: Anders als die herkömmlichen Leitbaken, Absperrschranken oder gar Flatterbänder wirke das B.A.S.- Modell "akkurat wie ein Gartenzaun". 

Er biete Sicherheit durch "höchstmögliche Sichtbarkeit", schließe Baustellen regelrecht ab, schütze somit vor allem Kinder und Hunde, ermögliche in Quer- und Längsrichtung die Anbringung von Warnleuchten und verfüge zudem sogar über eine Tastleiste für Sehbehinderte. Die Konstruktion sei stabil bis mindestens Windstärke 8, der nicht leitfähige Kunststoff verhindere noch dazu Funkenbildung.

Was kann man noch mehr verlangen von einem Zaun? Nichts, meinte der Laie. Aber die Fachleute hatten schon noch ein paar Fragen. Wie es mit der Brennbarkeit stehe, welche Farbe die Rückseite habe und ob es noch höhere Modelle gebe? Die meisten Experten aber zeigten sich überzeugt, dass der Arbeitsstellenzaun eine Zukunft hat am Bau.

Quelle: "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (HAZ) vom 03.03.2004

 
NW Bielefeld:
Die Baustelle absperren - aber richtig

• BIELEFELD. Unzählige Vorschriften regeln, wie Baustellen abgesperrt werden sollen. Experten auf diesem Gebiet sind die Mitarbeiter der Firma B.A.S. Gestern zeigten sie Beamten von der r.

Polizei und Verkehrsamt, was es Neues auf dem Markt gibt - und was daran besser ist als frühe
Quelle: "Neue Westfälische - Bielefelder Tageblatt" vom 10.03.2004

 

Von der Funzel zum Superzaun
Baustelle absperren - aber richtig / Expertenrat für Polizisten und Verkehrsbeamte

VON CONRAD SCHORMANN

• Bielefeld. Am Radweg müssen Verkehrs- und Baustellenschilder 2,20 Meter hoch hängen, damit Radfahrerschädeln und -schildern Beulen erspart bleiben. Das ist eine von zahllosen Vorschriften die regeln, wie in Deutschland Schilder aufzustellen und Baustellen zu sichern sind. Gestern hat die heimische Niederlassung der Firma B.A.S. (Baustellen- Absperr- Service) Experten von Verwaltung und Polizei gezeigt, wie die moderne Baustelle des 21. Jahrhunderts abgesperrt wird.

Werner Sporleder, B.A.S.- Gründer und heute Vorsitzender der 170-Mitarbeiter-Firma, hat die Geschichte der Baustellen-Absperrung geprägt. Anfang der 50er-Jahre baumelten an Baustellen Petroleumfunzeln. Die leuchteten eine Nacht lang - wenn der Docht richtig eingestellt und der Wind nicht zu stark war. Elektro-Licht war damals keine Alternative, weil ausreichend leistungsfähige Lampen und Batterien noch nicht erfunden waren.

Sporleder konstruierte die "Flackerlaterne", deren Schwungmechanismus ein unübersehbares Impulslicht leuchten ließ. "Den Mechanismus gab es damals schon - an Weidezäunen", sagt der Baustellen-Veteran. Die Konstruktion führte er in Offenbach dem Straßenverkehrszuständigen Ministerialrat vor. Der sagte: "Bringen Sie etwas auf den Markt, das sich bewährt. Wir machen dann das entsprechende Gesetz."

Heute versteht sich B.A.S. als Dienstleister. Das Unternehmen fertigt Lichter, Zäune oder Schilder nicht selbst, es bietet den kompletten Service rund um die Baustelle an. Geschmückt mit einer Verkehrszeichen-Krawatte, präsentierte Sporleder mit seinen Leuten den Besuchern die neueste Errungenschaft der Baustellen-Ingenieurskunst, den Arbeitsstellenzaun. Der sieht auf den ersten Blick wenig spektakulär aus und ist doch ein durchdachtes Konstrukt.

"Im Gegensatz zu früheren Zäunen ist dieser aus Kunststoff", sagt Martin Dewender, B.A.S.- Betriebsleiter in Leopoldshöhe. Das Material sei nicht weniger stabil als Metall. Außerdem passt durch die Lücken allenfalls ein Menschenarm, aber weder Kinder noch Hunde können auf die Baustelle gelangen. Blinden bietet der Zaun eine Tastleiste, Sehende können ihn nicht übersehen. Weder brennt das Material, noch schlägt es Funken, was wichtig ist, wenn an Gasleitungen gearbeitet wird.

Viele Baustellen werden nicht vorschriftsmäßig gesichert, bemängelt Dewender. Die Städte (bei städtischen Straßen) segneten den Absperrungsplan ab. Ob dann alles so gesperrt wird, dass Verkehrsteilnehmer sicher sind, werde oftmals nicht oder nachlässig geprüft. Auch das sei Aufgabe der Städte, aber die hätten "zu wenig Leute".

Quelle: "Neue Westfälische - Bielefelder Tageblatt" vom 10.03.2004

 

Baustellen-»Zaun« ersetzt Bake

Von Marc-Christian  O l l r o g   (Text) und Stefan  H ö t t r i c h  (Foto)

Leopoldshöhe (WB). Ein neuartiger, durchgehender Baustellenzaun aus Kunststoffelementen soll herkömmliche Absperrschranken aus Metall als Absicherungsmaßnahmen an Baustellen ablösen. Nach Angaben der Firma BAS Verkehrstechnik, die den Zaun vorerst exklusiv vertreibt, erhöhen die neuen Zäune die Sicherheit an Baustellen erheblich. Gerade in den Bereichen Sichtbarkeit, Sichtschutz und Standfestigkeit seien die verbundenen Kunststoffplanken der konventionellen Baustellenabsperrung mit metallischen Baken überlegen.

Der Baustellensicherer BAS, Marktführer in OWL, will die Zäune zusammen mit langlebigen Baulampen von Mai an in großem Maßstab einsetzen. Eine Gesamtlänge von 20 Kilometern Zaun soll dann zur Verfügung stehen. Die Mietkosten für die Auftraggeber sollen nur unwesentlich steigen.

Produziert wird der Zaun von der Firma Wemas in Gütersloh. Der Leiter der Bielefelder BAS-Niederlassung mit Sitz in Leopoldshöhe, Wilhelm Brandt, sprach von einer guten Resonanz auf den Zaun, der in Hannover 

und Bremen bereits in den Markt eingeführt wurde: "Die Leute waren hellauf begeistert."

Die Firma BAS beschäftigt deutschlandweit 180 Mitarbeiter, davon entfallen zehn auf die Bielefelder Niederlassung.

Quelle: "Westfalen-Blatt" Nr. 59/2004

 

Akkurate Sicherheit
Sperrzaun von B.A.S.

Leitbaken, Absperrschranken und Flatterbänder: Das sind die üblichen Vorkehrungen, mit denen in der Regel Baustellen abgesichert werden. Der B.A.S. (Baustellen-Absperr-Service) in der Maybachstraße will noch mehr Sicherheit: Unter dem Motto "Gefahr erkannt, Gefahr gebannt" nutzt das Spezialunternehmen

alle Vorteile eines mitentwickelten neuen Arbeitsstellenzauns. "Er sieht aus wie ein akkurater Gartenzaun, ist aus Vollkunststoff und absolut Standsicher", erläutert B.A.S. - Niederlassungsleiter Jost Rosin. Kein Kind oder Hund könne sich mehr in den Baustellenbereich schlängeln, der zudem Sichtgeschütz wäre.
Quelle: "Neue Braunschweiger" vom 11.03.2004

 

Vorstellung: Absperrungen der Zukunft

Aus ganz Niedersachsen kamen gestern Vertreter von Polizei und Tiefbau, um sich bei der Firma Bas an der Maybachsstraße über die Absperrungen der Zukunft zu informieren. Die Firma ist Dienstleister für kommunale Absperrungen bei Veranstaltungen und Bauarbeiten.

Die alten stählernen Metallgitter, wie sie zuletzt noch beim Karneval-Umzug eingesetzt wurden, um Unfälle zu verhindern, sind Auslaufmodelle. So lautete die Botschaft von Firmenchef Werner Sporleder. Nach einjähriger Testphase hat der Betrieb

 nun 6,5 Kilometer Absperrung aus Kunststoff angekauft. Vorteile gegenüber der Konkurrenz aus Metall: Höhere Schutzwirkung, größere Strapazierfähigkeit und Beständigkeit sowie verbesserte Lagerfähigkeit.

Vorteile, die die "leicht höheren Mietkosten mehr als aufwiegen", so Sporleder. Der Lokaltermin dient dazu, eventuelle Vorbehalte gegenüber dem neuen System auszuräumen.

Quelle: "Braunschweiger Zeitung" vom 05.03.2004

 

Spannungsfrei, robust
Neuer Zaun soll für mehr Sicherheit an Baustellen sorgen

Von Corinna Laubach

BREMEN • Fast sieht er aus wie ein akkurater weißer Gartenzaun. Wären da nicht in regelmäßigen Abständen rote Balken. "Testen Sie mal die Standfestigkeit", sagt Heike Sporleder und rüttelt am Zaun. Er bewegt sich nur minimal. Dieser neuartige "Arbeitsstellenzaun", wie Juniorchefin Sporleder erklärt, soll künftig an Baustellen die Sicherheit für Arbeitende wie für Vorbeifahrende erhöht werden.

Die B.A.S., Baustellen-Absperr-Service, ist ein Dienstleister für Baustelensicherung und will jetzt die neue Sicherheitsmaßnahme auf den Markt vermieten. Von Bremen und dem angrenzenden Umland erhofft sich das Unternehmen, das seit 2000 auch eine kleine Niederlassung in der Hansestadt hat, Aufträge. "Hier wird bei den Baustellen viel Wert auf Sicherheit gelegt", so ihre Beobachtung. In erster Linie gelte es, die Behördenvertreter zu überzeugen, stand auf

die üblichen Baken fortan auf den robusten Zaun zu setzten. "Der Zaun ist sehrstandfest, mit einem Bügel werden die einzelnen Elemente verbunden und da kein Blech verwendet wird, ist er zudem spannungsfrei", zählt Sporleder die Vorteile auf. 

Bei einer ersten Vorstellung sind Polizei und Vertreter der Ämter für Straßen und Verkehr mit dem Plastikzaun auf Tuchfüllung gegangen. Ein Argument, das überzeugte: "Mit dem Zaun ist die Baustelle als solche wirklich klar erkennbar", sagt Sporleder.

Die Eingrenzung des Arbeitsgebietes biete zudem einen Sichtschutz von der Straße aus "und dadurch wirkt eine Baustelle gleich viel aufgeräumter", verdeutlicht sie.
Und auch, wenn einmal ein Auto in den Zaun rasen sollte, durch das verwendete Material sei das Unfallrisiko geringer als bei den bisherigen Blechbarken. Sowohl für den Fahrzeuginsassen als auch für die Bauarbeiter.

Quelle: "Achimer Kreisblatt" vom 25.02.2004