Anti-Stauaktion "Sonne in der Nacht"
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| NACHTBAUSTELLEN: Weniger Unfälle und verkürzte Bauzeiten durch Ballone |
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| HEMMINGEN
(ABZ). - Nach einer BMW-Studie belasten Verkehrsbehinderungen die
Volkswirtschaft mit einem Verlust von rund 4,7 Milliarden Stunden
Arbeits- und Freizeit. Versteht man diese Summe als Preis, den die
Gemeinschaft für Mängel im Straßenverkehr bezahlt, bedeutet sie
für jeden Arbeitnehmer eine Einbuße von rund 6000 Mark pro
Jahr an Ausgaben, nicht erwirtschafteten Einkommen sowie zu
zahlenden höheren Preisen für Waren und Dienstleistungen.
Baustellenbedingte Staus verursachen außerdem die Nichteinhaltung von Terminen und Gefahr von Auffahrunfällen. Seit Jahren besteht die Forderung, insbesondere Kleinbaustellen wie Schutzplankenreparaturen, Leitpfosten waschen, Mäharbeiten oder |
Deckenausbesserungen
in die verkehrsarmen Nachtstunden zu verlegen.
Es fehlten jedoch geeignete Beleuchtungsmöglichkeiten, die Kraftfahrer nicht blenden. Sonst übliche Baustellenstrahler können hierfür nicht eingesetzt werden. Bei einer Brückenreparatur auf der A 1 in Höhe Bremen wurde in Folge der starken Verkehrsbelastung eine Baustelle am Wochenende mit wenig Lkw-Verkehr eingerichtet. Das Ergebnis: 30 km Stau. Die Firma B.A.S. Verkehrstechnik mit Hauptsitz in Hemmingen hat jetzt dort eine gleichartige Baustelle, innerhalb der Woche mit entsprechendem Lkw-Verkehr in der verkehrsarmen Nachtzeit eingerichtet, wodurch laut Angaben knapp 1 km Stau entstand. |
Die
auf den Fahrzeugen montierten Ballone hatten eine
Ausleuchtungsfläche von 1400 m² oder 2500 m².
Der Weg ist frei, nicht nur kleine Baustellen während der Nacht durchzuführen, sondern auch komplette Fahrbahnerneuerungen, da rund um die Uhr gearbeitet werden kann, so dass sich dadurch die gesamte Bauzeit verkürzt. Durch die Ballone sind jetzt Möglichkeiten vorhanden, die von den auftraggebenden Behörden sowie Baufirmen genutzt werden können. Unabhängig davon sind in bisherigen Ausschreibungen Prämien für verkürzte Bauzeiten vorhanden, die verstärkt genutzt werden können. |
| Quelle: Allgemeine Bauzeitung vom 31.05.2002 | ||
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"Sonne in der Nacht" blendet niemanden Künftig
mehr Straßenbaustellen nachts / |
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Von unserem Redaktionsmitglied Kai Purschke Motorisierte Bremer dürfen sich freuen: Künftig werden mehr Straßenarbeiten in die Nacht verlegt. Damit haben nervenaufreibende Tagesbaustellen und ellenlange Staus zwar kein Ende - werden in ihrer Anzahl aber deutlich verringert. Obendrein werden die Verkehrteilnehmer und Bauarbeiter nachts nicht mehr von grellen Scheinwerfern geblendet, sondern vom Licht neuartiger Leuchtballons umgeben. Zwei davon hatten in der Nacht zum Freitag ihren ersten offiziellen Einsatz an der Autobahn A 1 in Richtung Osnabrück. Als "Sonne in der Nacht" bezeichnet der Baustellen-Absperr-Service (BAS) seine neuartigen Leuchtmittel und versprach eine blendfreie Ausleuchtung der Baustelle. |
"Es
können viele Zwergenbaustellen, die am Tag den Verkehr aufhalten,
in die Nacht verlegt werden. Zudem wird die Bauzeit an
Großbaustellen stark verkürzt", erklärte BAS-Pressesprecher
Werner Sporleder.
Auf ihre Tauglichkeit hin überprüfte Manfred Szymaniak vom Amt für Straße und Verkehr die "Sonnen" vor Ort: "Diese Ballons sind schon toll, denn ihr Licht blendet überhaupt nicht. Das ist ein großer Vorteil für die Verkehrsteilnehmer, aber auch für die Arbeiter." Damit stünde der Baubehörde eine Alternative bereit, die lediglich bei Flächen ab 1000 Quadratmetern nicht die optimale Lösung bietet. "Da müssten wir dann viele Ballons aufstellen und teuer wäre es dazu", sagt Szymaniak über die Möglichkeiten der Leuchtballons, die mit einem Stromaggregat betrieben werden müssen. Für die Arbeiter kommt erschwerend hinzu, dass die Leuchtballons zu viele Schatten werfen und damit für Feinarbeiten ungeeignet sind. |
Manfred
Szymaniak beschreibt die Ballons als "runde Leuchten unter
einem Teller". Sie haben Ähnlichkeit mit den normalen
"Pilzlampen" auf den Gehwegen und sind dennoch den
Schirmen - wie sie in Fotostudios Verwendung finden - nachempfunden.
Die Ballons scheinen den nächtlichen Baustellenbetrieb revolutionieren zu können - grelle Xenon-Scheinwerfer hätten damit ausgedient. "Die den Verkehr erschwerenden Kleinarbeiten wie Leitplanken wechseln, könnten problemlos nachts stattfinden", resümiert Szymaniak. Nach ihrer bestandenen Reifeprüfung werden die Leuchtballons bereits in der Nacht zum 21. April an der B 75 erneut eingesetzt. |
| Quelle: Weser-Kurier vom 06.04.2002 | ||
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"Sonnen der Nacht" gegen Staus Absperr- und
Markierungsunternehmen brachte auf A 1 |
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| UPHUSEN
(mm) • Einen Stau von einem Kilometer Länge meldete der
Verkehrsfunk am späten Donnerstagabend auf der Autobahn 1 zwischen
dem Bremer Kreuz und der Anschlussstelle Uphusen. Da war die Presse,
Funk und Fernsehen anlockende „Anti-Stauaktion“ in dem
A1-Abschnitt in vollem Gange.
Zu diesem Zeitpunkt stand den Autofahrern in Richtung Osnabrück anstatt der üblichen drei nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Wegen anstehender Sanierungsarbeiten auf der Brücke über die Uphuser Heerstraße sperrten Männer in orangefarbenen Warnanzügen Fahrbahnen ab und brachten gelbe Markierungen auf, um den Verkehr umzuleiten. Auf den ersten Blick nichts Besonderes, Alltag auf deutschen Autobahnen, möchte man meinen. Doch manch einem Vorbeikommenden stach in der Dunkelheit das auffällig helle Licht in dem Bereich ins Auge. |
Dessen Quelle, rechts vom Standstreifen installierte große kugelrunde Leuchten, waren kaum zu übersehen. Und deswegen hatten sich vor Ort Fernsehteams vom NDR und von Sat 1, Radio Bremen-Hörfunk sowie Vertreter der Achimer und der Fach-Presse eingefunden. Denn der bundesweit tätigen Firma Baustellen-Absperr-Service (BAS) stehen seit kurzem die „neuartigen Leuchtballone“ zur Verfügung. Dadurch können die notwendigen Arbeiten zur Einrichtung einer Baustelle in die verkehrsarmen Nachtzeiten verlegt werden. Was Staus, die Zeitverluste und Kosten für den Kraftverkehr bedeuten, verhindert beziehungsweise minimiert. „Handelsübliche Strahler sind infolge der Blendwirkung ungeeignet, so dass dadurch entsprechende Bemühungen scheitern“, erklärt |
BAS-Aufsichtsratvorsitzender Werner Sporleder, der aus der Leipziger Zentrale zu dem kleinen nächtlichen Spektakel an der Hansalinie gekommen ist. Laut des BAS, der seinen Umsatz im vergangen Jahr nach eigenen Angaben um 29,7 Prozent gesteigert hat, haben die „völlig blendfreien“ Ballone einen Durchmesser von 1,1 Meter und ermöglichen, mit Hilfe von Stativen auf eine Höhe von fünf Metern gebracht, eine Ausleuchtung von bis zu 2500 Quadratmetern. Die „Sonnen der Nacht“ seien schon von weitem erkennbar, so dass die „Kapitäne der Nacht“ sich auf die Gefahrstelle entsprechend einrichten könnten. Und das wiederum erhöhe die Sicherheit der inmitten des brausenden Verkehrs Beschäftigten und auch der Autofahrer selbst. |
| Quelle: Achimer Kreisblatt vom 06.04.2002 | ||
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Mehr Nachtbaustellen dank neuer Lampen |
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| • Geht den Straßenbauern ein Licht auf? Möglicherweise, wenn sie die so genannten „Leuchtballone“ einsetzen. Mit ihnen könnten viele Tages- durch Nachbaustellen ersetzt werden. Folge: keine Verkehrsbehinderungen zur Rush-hour, weniger Staus. | Die
neuartige Lichttechnik soll eine helle, aber absolut blendfrei
Ausleuchtung garantieren.
Aus fünf Meter Höhe werden bis 1400 m² Fläche gleichmäßig und mit wenig Schatten beleuchtet. |
Infos:
www.bas-verkehr.de
Echt helle: Nacht- statt
Tagesbaustelle. |
| Quelle: Auto-BILD Nr. 15 vom 12.04.2002 | ||
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Erleuchtung auf der A 1 Ballons geben Licht für Nachtbaustelle |
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| Neuartige Leuchtballons sind in der Nacht zum Freitag auf einer Baustelle an der A1 bei Bremen-Mahndorf getestet worden. Mit deren Leuchtkraft soll es künftig möglich sein, kleinere, aber tagsüber den Verkehrsfluß hemmende Bauarbeiten, etwa Fahrbahnmarkierungen, nachts auszuführen. | Bisher scheiterten solche Nachteinsätze häufig an der Blendwirkung der handelsüblichen Strahler. Die Ballons mit einem Durchmesser von gut einem Meter, die künstlichen Monden ähneln, können von fünf Meter hohen Stativen aus eine Fläche von etwa 2500 Quadratmetern blendfrei ausleuchten. | Vorgestellt wurde die Innovation von der "Baustellen- Absperr- Service Verkehrstechnik AG". Das 1976 gegründete Unternehmen hat inzwischen Dependancen in zwölf Städten, darunter auch in Bremen. |
| Quelle: Nordwest-Zeitung vom 06.04.2002 | ||
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