Kreuzungsanlagen

Die B.A.S. Verkehrstechnik AG setzt 200 Kreuzungssignalanlagen aus eigener Entwicklung ein.

Extra breiter Ausleger

Die Steuergeräte entsprechen dem Lichtsignalanlagen – Typ D nach TL – transportable LSA 97und sind geprüft und zugelassen nach VDE 0832 und zusätzlich für eingleisige Strecken nach BoStrab mit Folgezugbetrieb. 

Die LSA ist als dezentrale Steuerung aufgebaut, d.h. die Steuerbefehle werden an die Steuerbaugruppen in den Signalgebern gesendet und die Statusmeldungen der Signalisierung und  der Detektoren werden von den Signalgebern empfangen. Die Verkabelung der Anlage erfolgt von Signalgeber zu Signalgeber als Ringverkabelung. Je nach Standort des Steuergerätes kann die Entfernung zwischen den äußersten Signalgebern bis zu 1000 m betragen.

Am Steuergerät stehen bis zu 32 Eingänge und 8 Ausgänge zur Verfügung. Die Zeitsynchronisation erfolgt über GPS oder über DCF Uhr. Die Koordinierung mit anderen Anlagen ist mit Kabel oder Zeitsynchronisation möglich. Eine Verkehrsrechneranbindung kann  bei Bedarf über OCIT-O V1.1 und OCIT-O V2 erfolgen. Je nach Anforderung kann die Anlage im Festzeitprogramm oder im VA – Programm laufen.

An der Steuerung können bis zu 60 Signalgeber angeschlossen werden. Jeder Signalgeber verfügt über 4 Eingänge, an denen je nach Bedarf IDP – oder Radarmelder, Fußgängeranforderungstaster, Schlüsselschalter für den ÖPNV usw. angeschlossen werden können. Außerdem stehen jeweils zwei Ausgänge zum Schalten von Quittungslampen oder Synchronimpulsen zur Verfügung.

Die Aufstellvorrichtungen entsprechen ebenfalls den Anforderungen der TL – transportable LSA 97. D.h. alle Masten inkl. der Auslegermasten von 3, 4,5 und 6,5m sind statisch geprüft und zugelassen bis zur Windstärke 10 bei einer Bestückung von 3 Signalgebern einschließlich Umfeldblenden am Ausleger.