ist die geschützte Marke für

Baustellen-Absperr-Service

Als es das Bundesministerium für Verkehr und die Bundesanstalt für Straßenwesen noch nicht gab, stellte Herr Sporleder 1951 in der damaligen bizonalen Verwaltung in Offenbach Herrn Ministerialrat Fritz Heller die erste elektrische Flackerlaterne vor. Dieser erwiderte damals: „Bringen Sie etwas auf den Markt, das sich bewährt. Wir machen dann dafür das entsprechende Gesetz.“ Heute ist es in Deutschland im Bereich der Verkehrstechnik aufgrund bürokratischer Regeln bzw. Hemmnisse schwieriger, technische Neuerungen durchzusetzen. Erst wenn möglichst im gesamten Ausland Verbesserungen im Straßenverkehr zu sehen sind, besteht auch hier die Aussicht, diese einzuführen.

Herr Sporleder befasste sich zunächst mit der Produktion von Verkehrszeichen, Warnleuchten und Verkehrseinrichtungen. 1976 wurde durch die B.A.S. der Mietservice für Absperrmaterialien und dergleichen eingeführt, woraus sich eine umfangreiche Branche entwickelt hat.

„Ein Leben für die Verkehrssicherheit“ - ein 30 minütiger Bericht, der im NDR – Fernsehen am 14.06.2012 gesendet wurde, porträtiert den temperamentvollen Unternehmer. Diesen und weitere Berichte finden Sie hier

Die B.A.S. entwickelt die im Einsatz befindlichen Materialien ständig weiter, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten bzw. zu verbessern. Durch das stets steigende Verkehrsaufkommen muss der Stand der Technik permanent angepasst werden. Eine Aufgabe, der sich das Team der B.A.S. voll und ganz widmet.

 

Chronik der B.A.S. von 1976 bis 2015

2015

25jähriges Jubiläum der Niederlassung Leipzig, die als erste Niederlassung der B.A.S. in den neuen Bundesländern eröffnet worden ist.

2014

Einführung autarker Solar-LED-Marker zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei Dunkelheit.

2013

Entsprechend dem neuen Stand der Technik, wurde die Broschüre „Baustellenabsicherung 2013 - innerorts“ herausgegeben.

In Leipzig wurde ein weiteres Gelände mit einem Hallenneubau und ein Außenlager in Betrieb genommen.

2012

Entwicklung und Einführung des SLDS - Arbeitsstellenzauns. Das wellenförmige Z 600 StVO erreicht eine Retroreflexion von ca. 160° und entspricht DIN 67520. Mit diesem Quantensprung erhalten Kraftfahrer bei Schräg- und Längsabsicherungen eine gleisartige Verkehrsführung.
Durchführung von umfangreichen Versuchen im Verkehrssicherungszentrum zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durch bessere Sichtbarkeit von Absperreinrichtungen, Erkennen und  Begreifen von Schriftgrößen und Symbolen auf Plantafeln und LED - Tafeln.

Aktion „Ein Herz für Wildtiere“
Aktion  „Stauvermeidung“

Gründung einer Tochtergesellschaft in der Schweiz

2011

35 Jahre B.A.S. Verkehrstechnik AG.

60 Jahre Erfahrungen im Bereich Verkehrssicherung.

Verkehrssicherung bei Großprojekten u.a. Papstbesuch, Hessentag und Marathon Hannover.

Herr Sporleder wurde für den Bereich Straßenverkehrstechnik in den Senat für Wirtschaft in Bonn berufen.

Ersteinsatz der schnellen Einsatz-Sperre (SES) ist ausgestattet mit einer LED - Anzeigetafel und ausklappbaren Flügeln in Form des Z 600 (Absperrschranke) und kann ggf. einen LED – Anhänger mitführen, der im Vorfeld separat mit ersten Hinweisen auf eine Sperrung abgestellt werden kann. Die SES kann die Kraftfahrer auf Vollsperrungen, Stauenden oder sonstigen Gefahrenstellen aufmerksam machen und mit über 90 verschiedenen Symbolen oder Texten informieren.Das Sicherungsfahrzeug (SF) kann den fließenden Verkehr vorübergehend dynamisch abbremsen, um z. B. kurzfristige Wartungsarbeiten durchzuführen. Die auf dem Fahrzeugdach installierte LED - Tafel zeigt die erforderlichen Bilder in Wechselschaltung an (Achtung, 100 km/h, Überholverbot, Stop nach 2 km, 80 km/h, Überholverbot, Stop nach 1 km, 60 km/h, Überholverbot, Stop nach 500 m, 40 km/h, Überholverbot, STOP).

2010

Eröffnung  weiterer Niederlassungen in Bayreuth und Mendig als nunmehr 21. und 22. Servicestationen. Frau Heike Sporleder wechselt in den Aufsichtsrat. Herr Werner Sporleder, Frau Sonja Riefe und Herr Ralph Goerres wechseln in den Vorstand des Unternehmens.

Fahrbare Absperrtafeln auf dem Seitenstreifen von Autobahnen tauchen für dicht hintereinander fahrende LKW überraschend auf. Ein kleiner Schlenker genügt, um das Gerät zu touchieren, mit schlimmen Folgen: 2010 wurden bei Auffahrunfällen auf Autobahnen
23 Fahrzeuge der B.A.S. beschädigt, Mitarbeiter verletzt und der zweite Monteur getötet. Zur Vorwarnung sollen von der B.A.S. neu entwickelte Warnballone in regelmäßigem Abstand vor den fahrbaren Absperrtafeln eingesetzt werden, für die jedoch keine behördliche Genehmigung erteilt wurde.

Seit 2010 setzt die B.A.S. zur Stauvermeidung mobile ferngesteuerte LED-Infotafeln mit dem mobilen Verkehrsmanagementsystem ILIAS ein.  Alle fahrbaren Absperrtafeln und Vorwarnanzeiger der B.A.S. sind mit Radardopplergeräten ausgerüstet, sodass die Verkehrslenkungszentrale der B.A.S. sowie zuständige Behörden sofort Informationen über Änderungen im Verkehrsablauf vor Baustellen erhalten. LED - Informationstafeln werden von der B.A.S. auch als Höhenwarnanlagen, Einfahrschleusen an Baustellen sowie Wildwarnanlagen programmiert und eingesetzt.

Von der B.A.S. eingeführte LED - innenbeleuchtete Verkehrszeichen oder Leuchtreflexschilder wirken aktiv auf den Kraftfahrer ein und erreichen eine höhere Resonanz. Sie sind nahezu wartungsfrei, aufgrund des äußerst geringen Strombedarfs umweltfreundlich und leuchten durch den eingebauten Dämmerungsschalter nur während der Dunkelstunden.

2009

Erweiterung der Niederlassung und Zentralverwaltung in Hemmingen / Hannover durch Erwerb zweier zusätzlicher Grundstücke und Gebäude. Im Februar / März Eröffnung des dortigen Verkehrssicherungszentrums sowie im August der Verkehrslenkungszentrale für die bundesweite Koordination und Steuerung von LED-Informationssystemen. Umzug der Niederlassung Bremen nach Sottrum.

Mit dem sehr umfangreichen Material- und Fuhrpark kann die B.A.S. auch außergewöhnlich große Sicherungsmaßnahmen durchführen. Beim Papstbesuch in Thüringen waren z. B. über 10.000 Verkehrszeichen im Einsatz. Für die Aktion „Stillleben A40“ wurden 2010 60 Kilometer der A 40 gesperrt, sodass in diesem Bereich ein großes Volksfest stattfinden konnte.

2008

Mit der Einführung von ferngesteuerten mobilen LED-Informationstafeln sowie LED-Verkehrszeichen setzt die B.A.S. Verkehrstechnik AG auf dem Markt erneut weitere Ziele und Qualitäten.

Der Sitz der Gesellschaft wurde von Leipzig nach Hannover verlegt, wo sich die Zentralverwaltung befindet. Frau Heike Sporleder wechselte in den Vorstand und löste dort Frau Gertrud Sporleder ab, welche in den Aufsichtsrat berufen wurde.

In Düsseldorf Erweiterung des Geländes sowie der Büroräume. In Duisburg Einrichtung eines Zentrallagers für Signalanlagen und LED-Informationstafeln sowie LED-Verkehrszeichen.

Von der B.A.S. entwickelte Schutzbaken mit weißer Grundfläche und zwei roten Querschraffen machen auf Geh- und Radwegen auf Gefahrenstellen aufmerksam und sollen in die kommende StVO aufgenommen werden. Weißrote Bauchbinden an den Schaftrohren von mobilen Verkehrszeichen bieten in der Dunkelheit eine bessere Erkennbarkeit.

2007

Eröffnung einer weiteren Niederlassung in Heuchelheim (Gießen). Der B.A.S.-Qualitätsverbund umfasst jetzt 19 Servicestationen. Die Niederlassung Mellingen wurde auf ein größeres Gelände nach Nohra / Thür. (Weimar) verlegt.

Übernahme der Verkehrssicherung von Großprojekten z.B.

  • Hannover-Marathon
  • Duisburg-Marathon
  • Karstadt-Marathon
    bei gleichzeitigem Start in Dortmund und Oberhausen über Gelsenkirchen nach Essen. Sicherung der 72 km langen Laufstrecke

sowie weiterer Großveranstaltungen.

2006

Weitere Niederlassungen eröffnet in Mellingen, Staufenberg (Kassel), Essen und Ludwigslust. Umzug der Niederlassung Hamburg auf ein größeres Gelände in Barsbüttel (HH).

Die B.A.S. Verkehrstechnik feiert 30-jähriges Bestehen.

Herausgabe der überarbeiteten und erweiterten Broschüre "BAS 2006". Publikation von Verbesserungsmöglichkeiten bei der Sicherung von Arbeitsstellen.

2005

Erstellung der Broschüre "Verkehrssicherung 2005" für Behörden und Straßenbaufirmen mit Hinweisen für zeitgemäße Absicherungsmaßnahmen sowie Musterplänen für verschiedene örtliche Gegebenheiten.

Einrichtung der 14. Niederlassung in Hamburg.

Übernahme der Verkehrssicherung von Großprojekten z.B.

  • des Karstadt-Twin-Marathons
    bei gleichzeitigem Start in Dortmund und Oberhausen über Gelsenkirchen nach Essen. Zur Sicherung der 72 km langen Laufstrecke waren 238 t Verkehrszeichen und -einrichtungen einschließlich 7,1 km gelber Arbeitsstellenzaun erforderlich.
  • der Veranstaltung "Teuto ohne Auto"
    Verkehrssicherung zwischen Bielefeld und Detmold auf einer Strecke von 27 km.
  • des XX. Weltjugendtages mit Besuch des Papstes
    vom 16. bis 21. August 2005 in Köln als bisher umfangreichstes Verkehrssicherungsprojekt in Deutschland. Zum Weltjugendtag wurden kurzfristig über 1 Mio. Besucher aus gut 190 Ländern erwartet. Zur Steuerung und Führung der Besucherströme wurden über 300 Straßen und 4 Rhein-Brücken gesperrt sowie auf ca. 70 km Haltverbotszonen eingerichtet. Die A 1 zwischen Köln-West und Erfttal wurde beidseitig gesperrt und als Parkfläche für über 1800 Omnibusse eingerichtet. In Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz sind 26 große Wegweisertafeln aufgestellt worden, die auf Alternativstrecken hinwiesen. Auf dem gesamten  Veranstaltungsbereich sind 810 Tonnen Verkehrssicherungsmaterial u. a. mit 9470 Verkehrszeichen und Sonderschildern, 100 Hinweistafeln über 2 m², 1200 Pilgerbeschilderungen, 2250 Leiteinrichtungen sowie mehrere Kilometer gelber Arbeitsstellenzaun zum Einsatz gekommen. Es waren über 70 Mitarbeiter mit mehr als 40 Fahrzeugen an den Veranstaltungstagen im Einsatz.
  • des Familientages von Airbus Deutschland
    am 27. August 2005 in Hamburg, u. a. mit dem Einsatz von 7 km gelben Sicherheitszaunes.

Innovationen und Investitionen schaffen Arbeitsplätze. Generationswechsel mit der Einführung des Arbeitsstellenzauns zur besseren Absicherung von Straßenbaustellen und Erhöhung der Verkehrssicherheit, der sich im Laufe der Jahre allgemein zur Selbstverständlichkeit entwickelte.

2004

Einführung neuer Kompaktelemente aus schlagfestem Kunststoff (HDPE) mit Zeichen 600 StVO und dicht nebeneinander liegenden senkrechten Sichtblenden sowie Tastleiste für Blinde, die eine wesentlich erhöhte Sichtbarkeit ergeben (siehe Arbeitsstellenzaun).

Erweiterung der Niederlassung Braunschweig.

Daneben engagiert sich B.A.S. außerdem für die Schaffung eines eigenen Ausbildungsberufes als "Fachkraft zur Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen".

2003

Nach dem Hochwasserschaden in der Niederlassung Dresden Umzug auf ein größeres Gelände sowie Bau einer neuen Lagerhalle.

Umzug der Niederlassung Dortmund auf ein größeres Gelände und Erweiterung der Niederlassung Bremen.

Herausgabe der überarbeiteten und erweiterten Broschüre "BAS 2003".

2003 erfolgte durch die B.A.S. die Ablösung der damaligen Absperrschranken aus abgekantetem, meist verrostetem Blech durch neuartige sonnengelbe Kunststoffelemente. Inzwischen werden Baustellen damit weitestgehend komplett eingehaust, wodurch die in der Baustelle tätigen Personen vom fließenden Verkehr gut sichtbar abgegrenzt und geschützt sind. Gleichzeitig ist der  Arbeitsstellenzaun mit seiner freundlichen und ordentlichen Optik eine Visitenkarte der Baufirma. Die erforderlichen retroreflektierenden Folien haben nur einen geringen Abstrahlwinkel, sodass für den Kraftverkehr mit dem Signalbild der Absperrschranke bisher nur Querabsperrungen möglich sind.

2002

Eröffnung weiterer Niederlassungen in Bielefeld, Braunschweig und Münster, Westf.

Einführung eines von der BASt geprüften, absolut blendfreien Leuchtballons, der ein problemloses Arbeiten während der Dunkelheit ohne Qualitätsverlust ermöglicht. Dadurch wird die Anzahl der so genannten "Zwergenbaustellen" tagsüber auf der Autobahn geringer und verursachte unnötige, kostspielige Staus vermieden.

2001

25 Jahre B.A.S. Verkehrstechnik.

Eröffnung einer weiteren Niederlassung in Düsseldorf.

Herausgabe der überarbeiteten und erweiterten Broschüre "BAS 2001".

2000

Die inzwischen erreichte Größe des Betriebes gab Veranlassung zur Umwandlung der B.A.S. Verkehrstechnik GmbH in eine Aktiengesellschaft.

Eröffnung der Niederlassungen Bremen und Dortmund.

Herausgabe der "BAS 2000", einer handlichen Broschüre mit Verkehrszeichen der StVO, sortiert nach den jeweiligen Ordnungsnummern.

1998

Eröffnung unserer Niederlassung in Neumünster.

1998 wurde das Mietprogramm durch neu entwickelte, absolut blendfreie Leuchtballone, die von der BAST die Prüfnummer V 4-52-2002 erhielten, ergänzt. Staus kosten die Unternehmen sehr viel Geld. Deshalb ist es sinnvoll sogenannte "Zwergenbaustellen", wie Reparatur von Schutzplanken und dgl. in die verkehrsarmen Stunden zu verlegen, die sich allerdings weitestgehend in der Dunkelheit befinden.

1997

Zur Auflösung der erheblichen Staus in Leipzig auf der Lützner Straße, von denen auch die Bahnen der Leipziger Verkehrsbetriebe betroffen waren, wurde eine Fahrstreifensignalanlage  mit einer 3 + 1 Führung in der Problemzeit entwickelt. Durch ein sehr ausgefeiltes Signalzeitenprogramm wurden die Straßenbahnen beim Queren der Brünner Straße bevorzugt. 93% der Bahnen kreuzten den Konfliktpunkt in Verbindung mit einer Vorsignalisierung mit 27 – 43 km/h. Dadurch wurde der Kraftverkehr nur gering eingeschränkt. War die Grünphase des Kraftverkehrs unterbrochen und weniger als 50% der grundsätzlich vorhandenen Grünzeit noch nicht abgelaufen, sprang die Anlage auf die alte Grünphase zurück. Eingesetzte Detektoren verlängerten ggf. die jeweiligen Grünzeiten bei entsprechendem Bedarf bis zu einer Maximalzeit. Die Fahrstreifensignalanlage in Verbindung mit einer Einmündung sowie bevorrechtigtem Straßenbahnverkehr war in dieser Form damals nur in Leipzig im Einsatz.

1995

Erweiterung des Bereiches der Stadtmöblierung mit der Beschilderung von Parkhäusern, Einkaufsmärkten sowie Firmengeländen. Auch das Setzen von Pollern, Baumschutzbügeln, Zäunen, Torschranken und dergleichen gehört ab jetzt zum Leistungsumfang.

In Leipzig erfolgte eine Ergänzung mit dem Bereich Abfall- einschließlich Asbestentsorgung durch den Einsatz meherer Absetzkipper und Abroller sowie einer großen Anzahl Schuttmulden.

1994

Die Signalanlage TLC 94 wurde mit Hilfe unserer Entwicklungsingenieure auf den Markt gebracht. Diese Signalanlage arbeitet mit dezentraler Mikroprozessortechnik und bietet dadurch vielfältige Vorteile.

1993

Herausgabe der "BAS 93" für Behörden und Baufirmen mit Hinweisen für die richtige Absicherung und Verkehrslenkung, da insbesondere in den neuen Bundesländern im innerörtlichen Bereich großer Informationsbedarf bestand.

Einführung der Über-Kopf-Beschilderung im Baustellenbereich durch transportable Signalbrücken mit 13 m Spannweite

1991

Weiterentwicklung von Signalanlagen mit modernster Technik durch Entwicklungsingenieure in unserer Niederlassung Dresden. Diese sollten sich als transportable, dezentral gesteuerte Anlagen durch ein breites Einsatzspektrum, insbesondere für große Kreuzungen und spezielle Anforderungen des ÖPNV, auszeichnen. Die B.A.S. Signalanlagen sind nach den Anforderungen - TL - Lichtsignalanlagen 97, Gruppe D - sowie der BOStrab gesprüft und zertifiziert.

1990

Herr Sporleder nahm erste Kontakte nach Leipzig, der Partnerstadt von Hannover auf. Bereits im Sommer wurde die erste Niederlassung in Leipzig tätig. Bei der Gründung der Niederlassungen in den neuen Bundesländern wurden von Herrn Sporleder nur dort beheimatete Personen eingestellt und geschult. Trotz schwieriger Verhältnisse und schlagartig steigender Motorisierung konnten bald zeitgemäße Verkehrssicherungen durchgeführt werden. Insbesondere für die innerörtlichen Bereiche fehlten ausreichende offizielle Informationen, um Straßenbaustellen entsprechend den Vorschriften aus den "alten" Bundesländern richtig abzusichern. Die ersten Einsätze erfolgten in der Messestadt Leipzig - Partnerstadt von Hannover - ergänzt durch Stationen in Dresden, Torga, Altenburg, und Dessau.

Mit der „BAS 93“ erhielten die neuen Bundesländer in kurzgefasster Form die wichtigsten Informationen für die richtige Absicherung durch die B.A.S. Die von den Behörden angekündigte „in Kürze erscheinende“ RSA wurde fünf Jahre nach der Ankündigung herausgegeben.

1985

Entwicklung von Steuergeräten speziel für "springende Phasen". Dadurch kann unter Berrücksichtigung der Mindest-Grünzeit in jede gewünschte Richtung direkt weitergeschaltet werden. Dies war besonders für Rettungsdienste und für den ÖPNV sehr interessant.

Mit der Vermietung von Hubarbeitsbühnen konnte der Tätigkeitsbereich erweitert werden.

1984

Crash-Test bei Tempo 80 auf dem Flughafen Hannover. Mit einer am LKW angebauten PKW-Attrappe konnte das Verhalten der Baken und Wanleuchten sehr gut simuliert werden. Hinter einem 2-motorigen flugzeug war es möglich, durch Veränderung der Propellerdrehzahl die unterschiedlichen Aufstellvorrichtungen und Absperrgeräte in Bezug auf Standfestigkeit bei verschiedenen Windstärken zu überprüfen. Es ergaben sich sehr interessante Erkenntnisse. Später griff die BASt dieses Thema auf und in Verbindung mit der FGSV ergaben sich die sogenannten TL – Technische Lieferbedingungen. 

Herausgabe der überarbeiteten Broschüre "BABSI 2".

1982

Die von der B.A.S. auf Teststrecken eingesetzten orangenen nummerierten Umleitungsschilder fanden sofort großes Interesse. Dadurch ist es möglich, auch innerorts, infolge der Numerierung einen Überblick bei sich kreuzenden Umleitungsstrecken zu behalten. Im BMV entschloss man sich jedoch, die Schilder in Gelb einzuführen.

Ein schwieriges Problem war die Sicherung von Gleisbaustellen in der Straßenmitte. Hierfür erfolgte die spezielle Entwicklung von automatischen Straßenbahnschranken. Fahrdrahtkontakte bzw. Koppelspulen ermöglichen das Öffnen der Gleisschranke kurz vor dem Passieren der Bahn und sorgen für die umgehende Schließung nach erfolgter Durchfahrt, damit der nachfolgende Kraftverkehr wieder gesichert ist.

1980

Einführung von übergroßen Fahrbahnteiler und Warnlichtbaken, die inzwischen auch in der StVO aufgenommen worden sind.

1979

Von der B.A.S. eingeführte übergroße Fahrbahnteiler und Warnlichtbaken sind über voranfahrende PKW sichtbar und ermöglichen durch rechtzeitiges Erkennen ein zeitgemäßes  Reagieren auf veränderte Verkehrsführungen. Sie wurden in die StVO aufgenommen.

1978

Eröffnung unserer Niederlassung in Essen (später Mülheim und Duisburg). Ausarbeitung der Broschüre "BABSI" (Baustellenabsicherung) zur Information von Behörden und Baubetrieben über geeignete Absicherungs- und Verkehrslenkungsmaßnahmen mit Hinweisen und Regelplänen. Durch Verteilung von ca. 250.000 Exemplaren wurde die Verkehrssicherheit erheblich auf deutschen Straßen erhöht. Die Herausgabe veranlasste das Bundesministerium für Verkehr, die RSA herauszugeben.

1976

Gründung der B.A.S. Baustellen-Absperr-Service GmbH. Einführung des Mietservices für Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen sowie Signalanlagen als wegweisendes Unternehmen, woraus sich inzwischen eine Branche entwickelt hat.

Da es keine Vorschriften für die richtige Absicherung von Straßenbaustellen gab, wurde für die eigenen Mitarbeiter die handliche Broschüre „BABSI“ (Baustellenabsicherung) erstellt, die dann auch mit dem Industrieverband Verkehrszeichen in der ersten Auflage mit 250.000 Stück in Deutschland verteilt wurde. Daraufhin erarbeitete das Bundesverkehrsministerium im Jahre 1980 die Richtlinien zur Sicherung für Arbeitsstellen an Straßen (RSA)

Entwicklung von robusten sowie technisch sehr flexibel und intelligenten Steuergeräten, damit die Geräte jederzeit an einem anderen Ort entsprechend den dortigen Gegebenheiten eingesetzt werden konnten. Die Signalgeber befinden sich an großen Batteriekästen. diese schwere Einaheiten werden über eine Ladebühne vom LKW abgeladen und mit einer "Rikscha" an den genauen Aufstellort gebracht. Die Aufbauzeit vor Ort einschließlich Inbetriebnahme einer Kreuzungssignalanlage betrug nur ca. 2 Stunden. Die im Anhänger mitgeführte Ladestation ermöglichte eine absolute Unabhänigkeit. Selbst bei Schnee und Außentemperaturen von  -20° erfolgten Aufbauten in der Nacht, so dass bei Beginn des Berufsverkehrs die erforderliche Signalisierung gewährleistet war. Der stets startbereit geladene LKW trifft nach wenigen Stunden am Einsatzort ein. Durch das umfangreiche Know-How der B.A.S. war es möglich, in Köln den Deutzer Brückenkopf bei einer Verkehrsbelastung von ca. 60.000 Fahrzeugen und 624 Straßenbahnen pro Tag mit 73 Funksignalgebern problemlos zu steuern.